Mit BNP Rehospitalisationen vermeiden

Mit jeder weiteren Hospitalisation steigt das Sterberisiko von Patienten mit Herzinsuffizienz; am höchsten ist die Mortalität in der frühen Phase nach Klinikentlassung.1

Der BNP-Wert ist ein exzellenter prognostischer Marker, der anzeigt, welche Patienten das größte Risiko für eine Rehospitalisierung aufweisen. In den ersten Monaten, insbesondere in den ersten sieben Tagen nach Klinikentlassung sollte der Patient besonders sorgfältig überwacht werden. Der BNP-Wert hilft Ihnen bei der Einschätzung, ob der Patient in einem stabilen Zustand ist oder ob sich Probleme anbahnen: Anstiege des BNP-Wertes um mehr als 50% weisen auf eine subklinische Kongestion hin.2


Einsatz von BNP bei Verdacht auf klinisch dekompensierte HI2

Änderungen der BNP-Werte im Vergleich zu den Werten bei Entlassung aus dem Krankenhaus in Kombination mit Symptomen, Anzeichen und Gewichtszunahme können bei der Beurteilung einer klinischen Dekompensation helfen:

< 25 %-ige Erhöhung (oder Abnahme) der BNP-Werte kann auf biologische Variation zurückzuführen sein ohne Bezug auf eine Änderung des klinischen Status und legt nahe, dass keine Dekompensation stattgefunden hat.
25-50 %-ige Erhöhung der BNP-Werte kann auf eine Dekompensation hinweisen. Die klinische Beurteilung sollte hier entscheiden.
50 %-ige Erhöhung der BNP-Werte im Vergleich zu denen bei Entlassung (als Patient stabil war) weist auf eine subklinische Kongestion hin, die eine kurzfristige Erhöhung der Diuretika erforderlich macht.

HI – häufig übersehen?

Neue Online-Fortbildung zur Nutzung von BNP in der Praxis.

default

Hier einloggen und 3 CME-Punkte sichern.