Was ist Herzinsuffizienz?

Eine Herzinsuffizienz (HI) tritt auf, wenn das Herz nicht ausreichend sauerstoffreiches Blut pumpen kann, um die Anforderungen der lebenswichtigen Organe, einschließlich des Gehirns und der Nieren, zu erfüllen.1 Sie entwickelt sich häufig in Verbindung mit anderen Herz- oder Stoffwechselerkrankungen wie Myokardinfarkt (MI), koronare Herzkrankheit, Hypertonie und Diabetes.1,2 Obwohl sich die HI normalerweise allmählich entwickelt, kann sie auch plötzlich auftreten, wie beispielsweise nach einem MI.2

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Die Diagnose der HI kann schwierig sein. Betroffen sind meist ältere Menschen mit vielen Begleiterkrankungen, die ähnliche Symptome hervorrufen. In frühen Stadien können leichte oder keine Symptome auftreten. Oftmals weist die routinemäßige klinische Untersuchung keine ausreichende Spezifität auf, um eine HI korrekt zu diagnostizieren. Zudem sind Echokardiografie oder andere Formen kardialer Bildgebung nicht überall verfügbar. Dyspnoe, das häufigste Symptom der HI, wird oft auf eine Atemwegserkrankung zurückgeführt, obwohl sie in Wirklichkeit einer HI zugrunde liegt.3

Schätzungen zufolge wird eine HI nur bei 30-60 % aller Patienten, die von der Primär- zur Sekundärversorgung überwiesen werden, korrekt diagnostiziert. Und die Zahl der Patienten, deren HI nicht diagnostiziert wurde, ist möglicherweise mindestens so hoch wie die Zahl jener, die eine symptomatische Erkrankung haben.4

Informieren Sie sich über die Pathophysiologie, die Stadieneinteilung der Herzinsuffizienz, die Rolle natriuretischer Peptide bei HI, und die frühzeitige Erkennung von Risikopatienten.

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HI – häufig übersehen?

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