BNP-gesteuerte Therapie bei HI

Die Messung des BNP-Wertes unterstützt Sie nicht nur bei der Diagnosestellung, sondern auch bei der Optimierung des Therapiemanagements. Die BNP-Spiegel im Blut von Herzinsuffizienz-Patienten sind nicht nur erhöht, sondern steigen proportional mit dem Fortschritt der Erkrankung an.1 Untersuchungen zeigen, dass die BNP-Werte mit der NYHA-Klasse (New York Heart Association) der Herzinsuffizienz korrelieren (siehe Abbildung). Mithilfe des BNP-Wertes ist demnach eine objektive Bewertung des Schweregrades einer Herzinsuffizienz möglich.2,3


Korrelation von BNP-Spiegeln und NYHA-Stadien3

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Ansteigende BNP-Werte signalisieren eine Progression der Erkrankung, so dass Sie den Therapieplan frühzeitig anpassen können.

Wenn der BNP-Wert in Verbindung mit der Veränderung physiologischer Parameter (z. B. Atemfrequenz, Gewichtszunahme) beurteilt wird, können Sie frühzeitiger intervenieren und die Behandlung intensivieren, um einer Dekompensation und der Notwendigkeit einer Krankenhauseinweisung entgegenzuwirken.4

In der STARS-Studie konnte durch eine BNP-geführte HI-Therapie das Outcome der Patienten signifikant verbessert werden. Nur 24% der Patienten in der BNP-geführten Gruppe gegenüber 52% der Patienten der Kontrollgruppe erreichten den kombinierten Endpunkt ungeplante Hospitalisierungen oder Tod wegen HI.
Die Hospitalisierungsrate wegen HI konnte um 54% gesenkt werden. Erreicht wurde das durch eine gegenüber der Kontrollgruppe signifikante Steigerung der Medikation (ACE-Hemmer, ß-Blocker, Diuretika). Ziel war es, durch Optimierung der Medikation den BNP-Wert unter 100 pg/ml zu senken. Die Frequenz der Arzt-Patienten-Kontakte war in den ersten 3 Monaten monatlich, danach alle 3 Monate.5

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